„Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“

24.07.2017

Den ganzen Juli über ist im Foyer der Ilmtalklinik Pfaffenhofen die Wanderausstellung der Bayerischen Staatsregierung mit dem Titel „Was geht. Was bleibt. Ein Leben mit Demenz“ zu besichtigen und viele Interessenten waren bereits dort. Dr. Peter Grein, Chefarzt an der Ilmtalklinik, konnte zum Ende der Ausstellung Helga Inderwies, 1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Landkreis Pfaffenhofen/Ilm e.V. Selbsthilfe Demenz, als Referentin gewinnen. Sie wird am Mittwoch, 26. Juli, um 19 Uhr im Café Medicus der Ilmtalklinik einen Vortrag zum Thema „Demenz- Umgang mit dem Erkrankten“ halten und anschließend gemeinsam mit den Teilnehmern die Ausstellung besichtigen und Fragen beantworten. Dr. Grein lädt am letzten Tag der Ausstellung, am Montag den 31. Juli um 16 Uhr nochmals zu einem Impulsvortrag zum Thema „Demenz geht uns alle an“ mit anschließender Führung durch die Ausstellung ein. Auch Dr. Grein steht selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.

 

„Mit der Ausstellung wollen wir für das Thema Demenz sensibilisieren und auf Informations- und Hilfsangebote hinweisen.  Demenz ist eine Erkrankung, der wir uns auch an der Ilmtalklinik in Zukunft verstärkt widmen möchten“, erklärt Dr. Grein.

Auch der Bayerischen Staatsregierung ist es ein wichtiges Anliegen, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Ziel der Bayerischen Demenzstrategie ist es, einen Bewusstseinswandel im Umgang mit der Krankheit zu fördern.
Die Ausstellung informiert über die Erkrankung und das Leben mit Demenz. Sie hilft, Ängste abzubauen, gibt Tipps zum Umgang mit Demenzkranken und weist auf Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige hin.Zentrales Element ist ein großes Regal in Form eines Kopfes. Durch Texte und Objekte in den Regalfächern wird den Besuchern das Thema Demenz in verschiedenen Aspekten nähergebracht und ein Eindruck vermittelt, wie sich das Leben eines von Demenz betroffenen Menschen und seiner Angehörigen verändern kann. Man erfährt, was geschieht, wenn für die Betroffenen und deren Angehörige die Welt buchstäblich Kopf steht. Wie äußert sich die Krankheit? Wo kann ich Hilfe erhalten? Diese und weitere Fragen werden auch in den Begleitbroschüren zur Ausstellung beantwortet. Die Ausstellung macht Mut und liefert Hilfestellungendenn die Krankheit Demenz betrifft nicht nur die Patienten, sondern auch deren Umfeld. "Bei der Betreuung der Erkrankten dürfen die Angehörigen nicht aus den Augen verloren werden", so Dr. Grein.  

Die Ausstellung ist noch bis 31. Juli 2017 zu besichtigen.