Kliniken erhalten Bronzesiegel für Händehygiene

14.05.2018

Seit 2016 nehmen die Kliniken Eichstätt und Kösching an der nationalen Kampagne „Saubere Hände“ teil. Jetzt haben sie das bronzene Siegel erhalten. Es verbürgt den hohen Standard beider Häuser in der Händehygiene.

Um das Bronzesiegel zu erhalten, müssen Kliniken nachweisen, dass die Händehygiene ein fester Bestandteil im Klinikalltag ist. Dies gelang den Kliniken Eichstätt und Kösching problemlos. Denn beide Kliniken betreiben seit vielen Jahren ein strukturiertes Hygienemanagement mit zwei ausgebildeten Hygienefachkräften an der Spitze.

Die erforderlichen Nachweise erbracht

So besteht schon seit langem die geforderte Lenkungsgruppe, die sich regelmäßig über Hygienethemen austauscht. Auch die jährlichen Fortbildungen zur Händedesinfektion, die nachgewiesen werden müssen, werden in beiden Kliniken längst angeboten. „Die 5 Indikationen der Händedesinfektion von der Aktion Saubere Hände waren ebenfalls bereits an unsere Mitarbeiter kommuniziert und in den Arbeitsprozess aufgenommen“, sagt Hygienefachkraft Monika Haid. Damit waren schon 3 Kriterien erfüllt.

Darüber hinaus wurden einige zusätzliche Desinfektionsmittelspender, vor allem auf den Stationen, installiert. Durch die höhere Dichte an Spendern können Personal und Besucher der Händehygiene jetzt noch einfacher nachkommen. Nachdem dann noch die Menge an verbrauchtem Desinfektionsmittel im bundesweiten Register eingetragen worden war, war der Weg frei für das Zertifikat.

Auszeichnung und Verpflichtung

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Bronzesiegel ausgezeichnet wurden“, betont Geschäftsführer Lorenz Meier. „Wir können damit der Öffentlichkeit zeigen, dass wir bundeseinheitliche Kriterien für Händehygiene auf hohem Niveau erfüllen.“ Das Siegel, so der Geschäftsführer, werde aber auch als Verpflichtung verstanden, den erreichten Standard zu wahren bzw. ihn noch weiter auszubauen. Das Siegel gilt für zwei Jahre. Dann erfolgt eine erneute Bestandaufnahme.